Der Begriff Nachhaltigkeit kommt ursprünglich aus der frühen Forstwirtschaft. Schon dort galt das Motto, dass nicht mehr Bäume gefällt werden als nachwachsen können. Eigentlich ein logischer Denkansatz, der sich ebenfalls ganz einfach auf andere Bereiche ausweiten lässt. Doch wie nachhaltig gehen wir wirklich mit unserer Erde und unseren Ressourcen um?

 

Mit Fürsorge ins nächste Jahrtausend oder hinter uns die Sintflut?

Das Prinzip der Nachhaltigkeit scheint im letzten Jahrhundert fast komplett aus den Köpfen der Menschen verschwunden  zu sein und es wurde ein Ressourcenabbau im ganz großen Stil betrieben. Von einem ökonomischen bzw. umweltverträglichen Umgang war weit und breit kaum etwas zu sehen. Als ob es irgendwo im Universum noch einen zweiten bewohnbaren Planeten gäbe, wurden und werden noch immer natürliche Ressourcen bis zum letzten Rest ausgeschöpft und dabei die Natur zerstört. Wasservergiftung, Aussterben von Tierarten, Verschmutzung der Weltmeere und Naturkatastrophen sind nur ein paar Aspekte, die uns dieser achtlose Umgang mit der Umwelt gebracht hat.

 

Nachhaltigkeit

 

Aufbruch in neue Zeiten

Während ein Großteil des Kapitalmarktes noch damit beschäftigt ist, auf althergebrachte Weise und auf Kosten der Menschen sowie Umwelt sein Geld zu vermehren, hat sich allerdings eine neue Bewegung in Gang gesetzt. Diese setzt wieder verstärkt auf das Thema Nachhaltigkeit und mischt ordentlich die alten Strukturen auf. Immer mehr Menschen und auch Unternehmen haben die Zeichen der Zeit erkannt und wollen gemeinsam etwas Positives bewirken.

Wo fängt man aber am besten selbst beim Thema Nachhaltigkeit an? Je mehr man sich damit beschäftigt, umso mehr wird einem die Komplexität dabei bewusst. Auf alle Fälle gilt es, sich nicht so schnell demotivieren zu lassen. Auch kleine Schritte führen in die richtige Richtung.

 

Nachhaltiges Konsumverhalten

Mit jedem Einkauf unterstützt man indirekt Arbeitsbedingungen, Umgang mit natürlichen Ressourcen, Umweltverträglichkeit oder den Umgang mit Tieren zum Beispiel. Immer mehr Unternehmen setzen dabei auf Transparenz in der Herstellung, bessere Arbeitsbedingungen, faire Preise, ökologische Siegel, Bioproduktionen etc. – was bei uns Konsumenten ein besseres Gefühl und oft auch zumindest einen kleinen „grünen“ Abdruck auf dieser Welt hinterlässt. Das ist alles schon einmal eine gute Sache, aber richtig nachhaltig wird es erst dann, wenn der Konsum generell reduziert wird. Das heißt deswegen noch lange nicht, dass man auf ein komfortables Leben verzichten muss.

Neue Wege einschlagen

Nachhaltig zu leben heißt, nicht nur Verantwortung für die nächsten Generationen zu übernehmen, sondern sich auf das Wesentliche zu konzentrieren und neue, oft auch kreative, Wege zu gehen. Während Recycling noch immer wichtig ist, gibt es eine noch bessere Lösung um Müll zu reduzieren – und zwar das Upcycling. Gebrauchtes oder Altes kann damit wieder in eine neue Form und für einen neuen Zweck umgewandelt werden. Dabei wird nicht nur der Müllberg um ein Vielfaches reduziert, auch die Kreativität und Individualität werden dabei ungemein gefördert. Eine Menge an Beispielen dafür findet man wie gewohnt auf unserer Homepage. Mit Upcycling tragt man mit Sicherheit etwas zum Thema Nachhaltigkeit bei.

Noch haben wir es in der Hand auch den nächsten Generationen einen schönen Lebensraum zu hinterlassen, damit diese dann sorgenfrei ins nächste Jahrtausend starten können!

 

 

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